Unser Praxisspektrum

Informationen zu unseren Dienstleistungen

Die Praxis behandelt das ganze Spektrum der Endokrinologie und Diabetologie. Schwerpunkte sind Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen und Osteoporose. Aber auch in der Behandlung von Hypohysenstörungen, Nebennierenerkrankungen wie Adrenogenitales Syndrom, Nebennierenrindeninsufizienz, Cushingsyndrom und Phäochromozytom haben wir eine langjährige Erfahrung. Patienten mit Problemen der Testosteronproduktion gehören ebenso in unser Patientengut wie auch Frauen mit Regulationsstörungen der weiblichen Hormone.

 

Zunehmender Verkehr, Parkplatzprobleme machen es notwendig neue Wege zu gehen. Bestimmte Arzttermine können abgehalten werden, ohne dass man sich im selben Raum befindet. Neue technische Errungenschaften ermöglichen den virtuellen Arztbesuch, also dass via Bildschirm Sprechstunden abgehalten werden können. Zum Beispiel eignen sich Besprechen von Resultaten wie auch Diabetes-Routineverlaufskontrollen hervorragend.

Hauptsächlich unterscheiden wir 2 grosse Gruppen: Diabetes mellitus Typ 1 und 2. Der Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung der insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Eine Insulinbehandlung ist hier zwingend.

Der Diabetes mellitus Typ 2 führt zu einem Anstieg des Blutzuckers da die Inselzellen chronisch überlastet sind. Hier stellen Lifestyleveränderungen - wie Ernährungsumstellung und vermehrte körperliche Aktivität und - in zweiter Linie Medikamente die wichtigsten Massnahmen zur Bekämpfung der Krankheit dar. Die meisten Menschen mit Diabetes benötigen jedoch nach längerer Krankheitsdauer Insulin.

Ein sehr häufiges Problem sind Schilddrüsenknoten. Diese sind in den allermeisten Fällen gutartig. Im Anschluss an eine Ultraschalluntersuchung führen wir in solchen Fällen jeweils eine Feinnadelpunktion des Knotens durch. Diese kaum belastende Untersuchung hilft zu entscheiden, ob zugewartet werden kann oder aber eine Operation durchgeführt werden muss.

Die Osteoporose ist eine der bedeutendsten Krankheiten der 2. Lebenshälfte. Eine Behandlung ist heute einfach. Unbehandelt führt sie zu Knochenbrüchen, Behinderungen und schliesslich zu Invalidität und verfrühtem Ableben. Betroffen sind sowohl Frauen wie auch Männer

Zur Diagnostik wird in der Regel eine Knochendichtemessung (DXA) durchgeführt. Die Krankenkassen übernehmen bei folgenden Indikationen die Kosten für die Messung: Hypogonadismus, (Unterfunktion der Keimdrüsen), Kortisontherapie während mehr als 3 Monaten, Primärer Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenüberfunktion), Knochenbrüche nach inadäquatem Trauma, Entzündliche Erkrankungen des Verdauungstraktes (Morbus Crohn, Zöliakie etc), Osteogenesis imperfecta.

Die Kosten belaufen sich auf gut 100 Franken.

 

Die Nebennieren produzieren eine grosse Zahl an Hormonen: Adrenalin, Aldosteron, Cortisol, Testosteron und viele Vorstufen  dieser Hormone, wie DHEA, 17(OH)Progestreron und weitere. Ein Zuviel oder Zuwenig kann Krankheiten auslösen: Hoher Blutdruck, Fettleibigkeit, Veränderungen des Salzgehaltes, vermehrte Körperbehaarung.

Diese Krankheiten sind oft schwierig zu erkennen und brauchen viel Geduld in der Abklärung.

Ursächlich sind oft Enzymdefekte oder aber auch - meistens gutartige - Tumoren für die Enstehung dieser Krankheiten verantwortlich.

Die Hirnanhangsdrüse steuert viele hormonproduzierende Organe.

Sie kontrolliert die Schilddrüse, die Nebenniere, das Knochenwachstum, die weiblichen und männlichen Hormone, die Milchproduktion und den Wasserhaushalt.

Eine normale Funktion der Hypophyse ist lebensnotwendig. Wir kennen Unter- oder aber Überfunktionen.

Eine Überfunktion entsteht, wenn eine bestimmte Zellreihe nicht mehr auf die Steuerungsmechanismen hört. Meistens stecken gutartige Tumoren (Hypophysenadenome) dahinter. Die häufigsten sind Prolaktinome und wachstumshormonproduzierende Adenome.

Eine Unterfunktion ist meistens die Folge einer Operation oder Bestrahlung im Bereich der Hypophyse.

Zirka 50% der Männer mit Diabetes leiden unter Erektionsstörungen. Weiterhin besteht ein Tabu, das Thema wird kaum angesprochen. Therapien sind jedoch möglich.

Wann und wieso soll eine Frau bei Eintritt in die Wechseljahre eine Hormonersatztherapie erhalten. Welches sind die Gefahren, was kann die Frau von der Behandlung erwarten?

Das Übergewicht stellt eines der wichtigsten Gesundheitsprobleme unsrer Gesellschaft dar. Während in früheren Zeiten ein Mensch, welcher besser Reserven anlegen konnte, einen Überlebensvorteil hatte, ist er heute benachteiligt, wird übergewichtig und schliesslich krank.

Die Hautursachen liegen in der übermässigen Energiezufuhr und der verminderten körperlichen Aktivität. So sind die wichtigsten Pfeiler der Behandlung Reduktion der Kalorienzufuhr sowie Steigerung der körperlichen Aktivität.

Wir versuchen diese Veränderungen des Lebensstils langsam und in kleinen Schritten zu erreichen. Ist das Übergewicht jedoch einmal da, ist es äusserst schwierig die überflüssigen Kilos wieder loszuwerden. Obwohl sehr viel geforscht wird, sind bis heute keine überzeugenden Medikamente auf dem Markt.